Richtig Heizen – Tipp Nr.1: Thermostatventile überprüfen

Logafix-Thermostatventil (Buderus)

Logafix-Thermostatventil (Buderus)

Praktisch jeder Heizkörper verfügt inzwischen über ein Thermostatventile. Neben den herkömmlichen, manuell zu bedienenden Thermostatventilen gibt es inzwischen auch funkgesteuerte oder programmierbare Thermostate. Auch wenn sie nur ein kleiner Baustein in der Heizungsanlage sind, haben sie doch eine außerordentlich große Bedeutung bei der Regelung der Wärmezufuhr und damit auch für die Effizienz der gesamten Heizungsanlage.

Ist die Raumtemperatur höher als gewünscht, sperrt das Thermostatventil den Heizkörper automatisch ab und öffnet erst wieder, wenn die Raumtemperatur unter den eingestellten Wert gefallen ist.

 

Die klassischen Heizkörperthermostate verfügen über 5 einstellbare Stufen, dazu eine 0-Stellung und eine Einstellung für Frostschutz (Stern *). Die Stufen entsprechen in etwa folgenden Raumtemperaturen:

  • Stufe 1:   12°C
  • Stufe 2:   16°C
  • Stufe 3:   20°C
  • Stufe 4:   22°C
  • Stufe 5:   24°C

Moderne Heizkessel verfügen heute teilweise über Leistungsregelungen, die sich am Heizwasserdurchsatz im Heizkreis orientieren. Das heißt: Sind alle heizkörperthermostate geöffnet, weil die Räume ausgekühlt sind, fördert die Heizkreispumpe maximal Wasser durch die Heizkreise. Der heizkessel registriert dies mit seiner internen Durchflussmessung und erhöht die Heizleistung (Brennerstufe). Wird die gewünschte Temperatur in den Räumen erreicht, schließen die Heizkörperthermostate und der Heizwasserdurchfluss sinkt. Entsprechend regelt der Heizkessel die Heizleistung herunter.

Was die wenigsten Leute wissen: Auch Thermostatventile unterliegen ganz normalem Verschleiß. Irgendwann funktionieren sie nicht mehr richtig oder überhaupt nicht mehr. Das äußert sich darin, dass sie bei steigender Raumtemperatur nicht mehr oder nur unzureichend schließen. Konsequenz ist, dass die Heizkörper weiter durchströmt werden und auch der Heizkessel nicht „merkt“, dass eigentlich gar keine Wärme mehr benötigt wird. Die Nutzer bemerken das Problem meist sehr spät, wenn bestimmte Räume ständig zu warm sind.

Es lohnt sich also, mit Beginn der Heizperiode zu prüfen, ob die Heizkörperthermostate auch wie gewünscht funktionieren. Das lässt sich leicht machen, in dem man z.B. das Thermostat auf Stufe 3 stellt und dann überwacht, ob das Thermostat tatsächlich schließt (man kann es hören, irgendwann sollte aber auch der heizkörper spürbar abkühlen), wenn die Raumtemperatur deutlich über 20°C ansteigt.

Hat man ein defektest Thermostat entdeckt, kann man sich auf dem Baumarkt für wenige Euro Ersatz beschaffen. Thermostatventil-Aufsätze kann auch der ungeübte Laie blitzschnell selbst wechseln.

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Mit Infrarotheizung Heizkosten sparen trotz steigender Strompreise?

In vielen Internetbeiträgen wird die sogenannte Infrarotheizung (oder Wärmewellenheizung) als wahres Sparwunder angepriesen, oft auf recht zweifelhafte Weise.

Der Energiepass-Blog berichtet in einem Beitrag über Infrarotheizungen nun darüber, dass sich nach Aussagen des Bundes für Umwelt- und Naturschutz BUND die Fälle und Anfragen von Nutzern solcher Heizsysteme häufen, die schlichtweg ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können. Es wird ausdrücklich vor den Versprechungen unseriöser Anbieter von elektrischen Strahlungsheizungen gewarnt, die im Regelfall als kostenintensiv und unökologisch anzusehen sind.

Zur Informationsseite des BUND geht es hier.

 

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Richtig heizen!

Je nach Haushalt beträgt die beim Heizen verwendete Energie ungefähr drei Viertel des Gesamtverbrauchs.   Damit   eröffnen   sich   an   dieser   Stelle   rein   rechnerisch   die   größten Sparmöglichkeiten. Ein günstiger Anbieter beziehungsweise Tarif ist dazu der erste Schritt (siehe unsere Tipps), aber Sie können auch ganz persönlich dazu beitragen, Ihre Kosten zu senken.

Kosten sparen beim Heizen

Die perfekte Temperatur

Selbstverständlich sollen Sie sich in Ihren vier Wänden wohlfühlen, darum hängt dieser Punkt stark von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Allerdings können Sie einiges tun, ohne Ihren Komfort einschränken oder sich im Winter in drei Lagen Decken hüllen zu müssen. Schalten Sie die Heizung in Räumen, die Sie selten während des Tages aufsuchen, auf eine minimale Stufe oder gleich ganz aus. Schließen Sie sämtliche Türen zu Badezimmer, Keller oder anderen Bereichen, die Kälte und Feuchtigkeit abstrahlen und dadurch die Gesamtwärme beeinflussen.

Senken Sie über Nacht die Temperatur um einige Prozent und versuchen Sie sich ansonsten im Bereich zwischen 18 bis 20 Grad zu bewegen. Um dies zu erleichtern, bieten sich Systeme zur automatischen Regulierung an, die über eine Zeitschaltuhr die Heizleistung anpassen. Gänzlich vermeiden sollten Sie allzu extreme Schwankungen. Eine konstant mittlere Temperatur verbrennt weniger Energie als das Abschalten und anschließende Hochdrehen der Heizung auf die maximale Stufe.

Der Heizkörper

Er sollte stets frei stehen ­ das heißt, nicht von Möbelstücken verdeckt sein – um keine Hitzestauungen zu produzieren. Durch solche Blockaden (zu denen auch Vorhänge oder dergleichen zählen) kann sich die Wärme nämlich nicht gleichmäßig im Raum verteilen und das führt zu kühleren Zonen. Deshalb wäre es auch empfehlenswert, eventuelle Lamellen im Inneren ab und an gründlich mit einem Staubwedel zu reinigen, um eine gute Zirkulation zu gewährleisten. Natürlich sollten Sie den Heizkörper zudem nicht mit nassen Handtüchern oder Ähnlichem abdecken.

Lüften

Bevor Sie lüften, sollten Sie die Heizung immer abstellen. Selbst bei kurzen Perioden, in denen Sie das Fenster lediglich kippen, entweicht sonst viel Wärme. Der zweite Nachteil besteht darin, dass die Heizungsluft eine Art Barriere bildet und dadurch weniger Sauerstoff ins Zimmer gelangt. Davon abgesehen hat es sich ohnehin als erheblich effektiver erwiesen, für etwa fünf Minuten das Fenster (besser noch alle Fenster der Wohnung zeitgleich) komplett zu öffnen und nicht über längere Zeit zu kippen. Dadurch wird der Sauerstoffgehalt rasch angehoben, Wände und Zimmer kühlen aber nicht aus.

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Sparen mit Waschmaschine und Trockner

Da   augenblicklich   verstärkt   die   Frage   diskutiert   wird,   ob   niedrige   Waschtemperaturen   die Vermehrung von Bakterien und Viren fördern, möchten wir darauf hinweisen, dass die von uns zusammengestellten Vorschläge lediglich als solche zu betrachten sind. Sparmaßnahmen sollten nie zulasten der Gesundheit gehen, darum muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er zu diesem Thema steht. Alle weiteren Empfehlungen können Sie getrost für sich übernehmen.

WaschmasSpartipps für die Waschmaschinechine

Falls   Sie   darüber   nachdenken,   sich   ein   neues   Gerät   anzuschaffen,   sollten  Sie   den   Kauf   einer Maschine   in   Betracht   ziehen,   die   bereits   über   die   Option   einer   Warmwasserzufuhr   verfügt.   So entfällt das Aufheizen innerhalb des Waschvorgangs und das reduziert den Energiebedarf.
Darüber hinaus gilt es auf den Stromverbrauch zu achten sowie auf die maximale Befüllmenge. Letztere sollten Sie stets auch in vollem Umfang nutzen. Ebenso wie eventuelle Sparprogramme und das Waschen bei Niedrigtemperaturen. Wenig ratsam ist eine Vorwäsche. Bei hartnäckigen Flecken erzielen   Sie   mit   einem   stärkeren  Waschprogramm   das   gleiche   Ergebnis   –  und   das   bei   deutlich
gesenktem   Verbrauch.   Gehen   Sie   außerdem   sparsam   mit   dem  Waschmittel   um.   Meist   genügen bereits kleinere Mengen, als auf der Verpackung empfohlen werden. Dadurch verkürzt sich die Zeit, die die Maschine zum Ausspülen braucht.

Trockner

Dass es am sinnvollsten wäre, die Wäsche an der Luft trocknen zu lassen ist zwar richtig, doch steht diese Alternative meist nicht zur Debatte. Wer von uns verzichtet schon freiwillig auf den Komfort
kuschelweicher Handtücher?!
Darum wollen wir uns auf Tipps beschränken, die keinen derart radikalen Einschnitt in unseren Alltag darstellen. Den Trockner wie die Waschmaschine nicht bei jeder Kleinigkeit anzuschalten, sondern   ihn   möglichst   immer   vollzumachen,   kann   schon   ein   guter   Anfang   sein.   Reinigen   Sie außerdem in regelmäßigen Abständen das Sieb. Flusen sind der erklärte Feind des Trockners und verringern seine Leistungsfähigkeit ­ was die Trockenzeit empfindlich verlängert. Versuchen Sie zudem immer das kürzeste Programm zu verwenden. Hat die Kleidung bereits einen Schleudergang
in der Waschmaschine hinter sich, müssen Sie z. B. nicht auf höchster Stufe arbeiten. Oder wählen Sie statt „extratrocken“ die Option „bügeltrocken“ und hängen Sie die Wäsche danach noch eine Weile auf.

Quelle:  http://energiespartipps.biz/waschmaschine-und-trockner

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Wasserkocher mit warmem Wasser aus der Leitung füllen…. ist das wirklich schlau?

Die Spartipps zu Geschirrspüler haben es gezeigt. Natürlich ist es in der regel viel sinnvoller, warmes Wasser aus der Leitung zu verwenden, das aus dem zentralen Warmwasserspeicher der heizung kommt und mit Gas oder Öl erwärmt wurde als es elektrisch aufzuheizen, da dies viel teurer ist.

Wasserkocher mit warmem Wasser füllen?

Deshalb klingt es zunächst auch erst einmal schlau, vor dem Zubereiten von Kaffee oder Tee den Wasserkocher bereits mit warmem Wasser aus der Leitung zu füllen. Natürlich spart das Strom…aber auch Kosten?

Nicht unbedingt!

Viele Häuser haben ein einigermaßen langes Warmwasserverteilnetz…also lange Leitungen. Füllt man den Wasserkocher mit warmem Wasser, wird man zunächst das Wasser ein bisschen laufen lassen müssen, bis die Menge, die in der Leitung stand und abgekühlt ist, heraus ist. Nach Auffüllen des Kochers steht nun frisches warmes Wasser in der Leitung, das nun langsam abkühlt….diese Energie „geht verloren“. Im Zweifelsfall ist diese Wassermenge genauso groß oder größer als die eigentlich gezapfte Menge, so dass doch insgesamt ein recht großer Energieverlust entsteht.

Es wird also in der regel genauso günstig sein, den Wasserkocher direkt mit kaltem Wasser zu befüllen und diese verhältnismäßig kleine Menge elektrisch aufzuheizen.

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TÜV SÜD Tipp: Bei Wahl der Reifen auf Energieeffizienz achten

München. Wer jetzt neue Sommerreifen braucht, sollte auch auf den Rollwiderstand achten, denn: Auch wenn erst ab November 2012 spritsparende Autoreifen Pflicht in der Europäischen Union werden – leichter laufende Pneus gibt es schon jetzt. Was die Autoindustrie bereits heute in der Erstausrüstung montiert, ist nach Ansicht der Experten von TÜV SÜD selbstverständlich auch für den Ersatzmarkt geeignet. Die Spezialisten geben Tipps und stellen klar, worauf man beim Kauf der neuen Pneus achten sollte.
Gummi: Durch die Reifenwahl können Autofahrer erheblich Kraftstoff sparen. Etliche Hersteller haben in den vergangenen Jahren angesichts hoher Spritpreise und der CO2-Diskussion den Rollwiderstand der Pneus gesenkt. Ab November 2012 wird der Rollwiderstand in einem Stufenplan gesetzlich schrittweise gesenkt. Die Autoindustrie setzt diese Reifen schon heute oft in der Erstausrüstung ein, weil sich das positiv auf die Verbrauchsangaben auswirkt. Die großen Reifenproduzenten erfüllen mit den meisten Produkten bereits jetzt die kommenden EU-Vorschriften.
Aufschrift: Leider tragen solche Reifen noch keine einheitliche Kennzeichnung für den Rollwiderstand. Bei seriösen Markenherstellern kann sich der Autofahrer auf Angaben wie „Saves Fuel“, „GreenX“, „Energy Saver“ oder „Efficient Grip“ verlassen.
Test: Eine gute Richtschnur für den Kauf energiesparender Reifen sind Testberichte. Seit einiger Zeit enthalten nach Erkenntnissen von TÜV SÜD fast alle auch Angaben zum Rollwiderstand.
Sicherheit: Energieeffizienz darf nicht zu Lasten der Sicherheit gehen. Eine einseitige Optimierung auf niedrigen Rollwiderstand könnte beispielsweise die Nässeeigenschaften negativ beeinflussen. „Die Produkte der bekannten großen Reifenhersteller stellen aber durchweg einen guten Kompromiss zwischen Kriterien wie Nässegrip, Lebensdauer, Trockeneigenschaften und eben Rollwiderstand dar“, erklärt Michael Staude, Reifenspezialist bei TÜV SÜD Automotive.
Luft: Auch wer gerade keine neuen Reifen braucht, kann den Rollwiderstand klein halten. Der Fülldruck hat nämlich großen Einfluss. Schon wenige zehntel Bar verminderter Druck erhöhen den Rollwiderstand um bis zu 20 Prozent. Jährlich verschenken die EU-Bürger mehr als zwei Milliarden Euro, weil sie zu wenig Luft in ihren Reifen haben! 0,2 bis 0,3 Bar mehr schaden nicht, rät TÜV SÜD. Einige Autohersteller haben in der letzten Zeit ihre Fülldruck-Empfehlungen nach oben korrigiert. Nachfragen bei der Werkstatt lohnt sich.
Angefahren: Entgegen der weit verbreiteten Meinung brauchen angefahrene Reifen nicht mehr sondern weniger Sprit. Die Ursache: Durch die geringere Profiltiefe verformt sich das Material weniger – die inneren Reibungsverluste sind kleiner. Das ergibt einen niedrigeren Rollwiderstand. Ein nagelneuer Reifen verbraucht also erst einmal etwas mehr Sprit als ein eingefahrener. Die Erfahrung, dass ein neuer Reifen schwerer rollt, hat jeder schon einmal mit neuen Fahrradreifen gemacht – das ist beim Autoreifen nicht anders, erklären die TÜV SÜD-Fachleute. Vorsicht: Das bedeutet aber nicht, dass man zum Spritsparen mit abgefahrenen Reifen fahren soll.
Breite: Tendenziell steigt der Rollwiderstand mit der Reifenbreite. Für manchen Autofahrer könnte daher eine schmalere Dimension interessant sein. Fast alle Autos dürfen mit mehreren Breiten gefahren werden. In der Regel sind ab Werk eher die größeren Räder montiert. Also: Blick in die Papiere, welche schmaleren Reifen eingetragen sind.
Stadt: Viele Autofahrer gehen davon aus, dass sich das Sparpotenzial bei Reifen auf langen Strecken rechnet und sich für vornehmlich auf Kurzstrecken genutzten Fahrten nicht rechne, das Gegenteil ist der Fall: Das größte Einsparpotenzial zeigen die modernen Reifen in der Stadt und beim Landstraßenverkehr. Bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn kommt der Luftwiderstand stärker ins Spiel als der Rollwiderstand. Im gemischten Betrieb machen sich energiesparende Reifen mit einer Einsprung von über 0,2 Liter pro 100 Kilometer bemerkbar.
Weitere Informationen für Autofahrer unter http://www.tuev-sued.de.

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Sieben Tipps: Stromverbrauch von PCs senken

PCs inklusive Peripheriegeräten sind für 31 Prozent des globalen Stromverbrauchs der IT- und Telekom-Branche (ICT) verantwortlich. Dies haben Untersuchungen von Gartner ergeben. Den Marktforschern zufolge schlummert hier ein enormes Einsparungspotenzial für Unternehmen.

(cw)

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Gartner hat sieben Tipps zusammengestellt, mit denen die Energiebilanz eines PCs über den gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich verbessert werden kann.

1. Systemumgebung erfassen. Zunächst gilt es, den aktuellen Energieverbrauch zu ermitteln, um später überhaupt Verbesserungen und sinnvolle Messgrössen feststellen zu können. Gartner rät explizit davon ab, sich auf technische Herstellerangaben zu verlassen, und empfiehlt stattdessen die Verwendung eines Strommessgeräts.

2. Eine Richtlinie (Policy) aufstellen. Unternehmen sollten in einem Policy-Dokument ihre Absichten festschreiben und diese mit einem Satz von Zielen und Key Performance Indicators (KPIs) verknüpfen. Dazu gehören unter anderem höhere Energieeffizienz, höchste Umweltstandards bei Lieferanten oder der Verzicht auf bestimmte Giftstoffe ab einem gesetzten Termin.

3. Realistische Ziele für Energieeffizienz und Waste Management aufstellen. Unternehmen setzen sich oft unrealistische Ziele für die Senkung des PC-Energieverbrauchs. Ein pauschales Vorhaben von „50 Prozent weniger Stromverbrauch“ klingt zwar gut, mag aber nicht erreichbar sein, weil unterschiedliche Unternehmensteile auf unterschiedlichem Niveau beginnen und unterschiedliche Massnahmen umsetzen können.

4. Tools zum Durchsetzen der Policy budgetieren. Es gibt zwar auch Gratiswerkzeuge zur Verwaltung von PC-Energieoptionen, doch gemäss Gartner sind diese nicht unbedingt in allen Fällen brauchbar. Power-Management-Tools könnten aber bei der Umsetzung von Richtlinien helfen und den Stromverbrauch reduzierenn, ohne Sicherheit und Desktop-Support zu gefährden. Sie kosten nicht die Welt und amortisieren sich rasch, sollten aber dennoch nicht im Budget vergessen werden.

5. Reporting- und Auditing-Mechanismen etablieren. Die Marktforcher empfehlen den Kauf einer Power-Auditing-Software (meist als Teil eines Power-Management-Pakets verfügbar). Auch wenn mit PCs gar nicht so viel Strom gespart werde, sei doch die Fähigkeit immer wichtiger, reduzierte Emissionen belegen zu können.

6. Den richtigen PC für den richtigen Nutzer. Unterschiedliche PCs verbrauchen auch unterschiedlich viel Strom. Man könne schon viel Energie sparen, wenn man Konfiguration und Kapazität der Rechner dem jeweiligen User anpasse, erklärt Gartner. Neuere Rechner seien zunehmend effizient, dies sei aber noch kein Grund, ältere PCs vor der Zeit abzulösen.

7. Entsorgung. Wohl das unangenehmste Thema, weil es zusätzliche Kosten verursachen kann. Zurzeit besonders ärgerlich, weil die Wirtschaftskrise die Recycling-Märkte stark in Mitleidenschaft gezogen hat. Unternehmen sollten Gartner zufolge ihre Umweltprinzipien und potenziellen Kosten sorgfältig abwägen.

Quelle: http://www.computerworld.ch/aktuell/news/47905/

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