München. Wer jetzt neue Sommerreifen braucht, sollte auch auf den Rollwiderstand achten, denn: Auch wenn erst ab November 2012 spritsparende Autoreifen Pflicht in der Europäischen Union werden – leichter laufende Pneus gibt es schon jetzt. Was die Autoindustrie bereits heute in der Erstausrüstung montiert, ist nach Ansicht der Experten von TÜV SÜD selbstverständlich auch für den Ersatzmarkt geeignet. Die Spezialisten geben Tipps und stellen klar, worauf man beim Kauf der neuen Pneus achten sollte.
Gummi: Durch die Reifenwahl können Autofahrer erheblich Kraftstoff sparen. Etliche Hersteller haben in den vergangenen Jahren angesichts hoher Spritpreise und der CO2-Diskussion den Rollwiderstand der Pneus gesenkt. Ab November 2012 wird der Rollwiderstand in einem Stufenplan gesetzlich schrittweise gesenkt. Die Autoindustrie setzt diese Reifen schon heute oft in der Erstausrüstung ein, weil sich das positiv auf die Verbrauchsangaben auswirkt. Die großen Reifenproduzenten erfüllen mit den meisten Produkten bereits jetzt die kommenden EU-Vorschriften.
Aufschrift: Leider tragen solche Reifen noch keine einheitliche Kennzeichnung für den Rollwiderstand. Bei seriösen Markenherstellern kann sich der Autofahrer auf Angaben wie „Saves Fuel“, „GreenX“, „Energy Saver“ oder „Efficient Grip“ verlassen.
Test: Eine gute Richtschnur für den Kauf energiesparender Reifen sind Testberichte. Seit einiger Zeit enthalten nach Erkenntnissen von TÜV SÜD fast alle auch Angaben zum Rollwiderstand.
Sicherheit: Energieeffizienz darf nicht zu Lasten der Sicherheit gehen. Eine einseitige Optimierung auf niedrigen Rollwiderstand könnte beispielsweise die Nässeeigenschaften negativ beeinflussen. „Die Produkte der bekannten großen Reifenhersteller stellen aber durchweg einen guten Kompromiss zwischen Kriterien wie Nässegrip, Lebensdauer, Trockeneigenschaften und eben Rollwiderstand dar“, erklärt Michael Staude, Reifenspezialist bei TÜV SÜD Automotive.
Luft: Auch wer gerade keine neuen Reifen braucht, kann den Rollwiderstand klein halten. Der Fülldruck hat nämlich großen Einfluss. Schon wenige zehntel Bar verminderter Druck erhöhen den Rollwiderstand um bis zu 20 Prozent. Jährlich verschenken die EU-Bürger mehr als zwei Milliarden Euro, weil sie zu wenig Luft in ihren Reifen haben! 0,2 bis 0,3 Bar mehr schaden nicht, rät TÜV SÜD. Einige Autohersteller haben in der letzten Zeit ihre Fülldruck-Empfehlungen nach oben korrigiert. Nachfragen bei der Werkstatt lohnt sich.
Angefahren: Entgegen der weit verbreiteten Meinung brauchen angefahrene Reifen nicht mehr sondern weniger Sprit. Die Ursache: Durch die geringere Profiltiefe verformt sich das Material weniger – die inneren Reibungsverluste sind kleiner. Das ergibt einen niedrigeren Rollwiderstand. Ein nagelneuer Reifen verbraucht also erst einmal etwas mehr Sprit als ein eingefahrener. Die Erfahrung, dass ein neuer Reifen schwerer rollt, hat jeder schon einmal mit neuen Fahrradreifen gemacht – das ist beim Autoreifen nicht anders, erklären die TÜV SÜD-Fachleute. Vorsicht: Das bedeutet aber nicht, dass man zum Spritsparen mit abgefahrenen Reifen fahren soll.
Breite: Tendenziell steigt der Rollwiderstand mit der Reifenbreite. Für manchen Autofahrer könnte daher eine schmalere Dimension interessant sein. Fast alle Autos dürfen mit mehreren Breiten gefahren werden. In der Regel sind ab Werk eher die größeren Räder montiert. Also: Blick in die Papiere, welche schmaleren Reifen eingetragen sind.
Stadt: Viele Autofahrer gehen davon aus, dass sich das Sparpotenzial bei Reifen auf langen Strecken rechnet und sich für vornehmlich auf Kurzstrecken genutzten Fahrten nicht rechne, das Gegenteil ist der Fall: Das größte Einsparpotenzial zeigen die modernen Reifen in der Stadt und beim Landstraßenverkehr. Bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn kommt der Luftwiderstand stärker ins Spiel als der Rollwiderstand. Im gemischten Betrieb machen sich energiesparende Reifen mit einer Einsprung von über 0,2 Liter pro 100 Kilometer bemerkbar.
Weitere Informationen für Autofahrer unter www.tuev-sued.de.
TÜV SÜD Tipp: Bei Wahl der Reifen auf Energieeffizienz achten
Mai 1, 2009 von sparlatanSieben Tipps: Stromverbrauch von PCs senken
Mai 1, 2009 von sparlatanGartner hat sieben Tipps zusammengestellt, mit denen die Energiebilanz eines PCs über den gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich verbessert werden kann.
1. Systemumgebung erfassen. Zunächst gilt es, den aktuellen Energieverbrauch zu ermitteln, um später überhaupt Verbesserungen und sinnvolle Messgrössen feststellen zu können. Gartner rät explizit davon ab, sich auf technische Herstellerangaben zu verlassen, und empfiehlt stattdessen die Verwendung eines Strommessgeräts.
2. Eine Richtlinie (Policy) aufstellen. Unternehmen sollten in einem Policy-Dokument ihre Absichten festschreiben und diese mit einem Satz von Zielen und Key Performance Indicators (KPIs) verknüpfen. Dazu gehören unter anderem höhere Energieeffizienz, höchste Umweltstandards bei Lieferanten oder der Verzicht auf bestimmte Giftstoffe ab einem gesetzten Termin.
3. Realistische Ziele für Energieeffizienz und Waste Management aufstellen. Unternehmen setzen sich oft unrealistische Ziele für die Senkung des PC-Energieverbrauchs. Ein pauschales Vorhaben von „50 Prozent weniger Stromverbrauch“ klingt zwar gut, mag aber nicht erreichbar sein, weil unterschiedliche Unternehmensteile auf unterschiedlichem Niveau beginnen und unterschiedliche Massnahmen umsetzen können.
4. Tools zum Durchsetzen der Policy budgetieren. Es gibt zwar auch Gratiswerkzeuge zur Verwaltung von PC-Energieoptionen, doch gemäss Gartner sind diese nicht unbedingt in allen Fällen brauchbar. Power-Management-Tools könnten aber bei der Umsetzung von Richtlinien helfen und den Stromverbrauch reduzierenn, ohne Sicherheit und Desktop-Support zu gefährden. Sie kosten nicht die Welt und amortisieren sich rasch, sollten aber dennoch nicht im Budget vergessen werden.
5. Reporting- und Auditing-Mechanismen etablieren. Die Marktforcher empfehlen den Kauf einer Power-Auditing-Software (meist als Teil eines Power-Management-Pakets verfügbar). Auch wenn mit PCs gar nicht so viel Strom gespart werde, sei doch die Fähigkeit immer wichtiger, reduzierte Emissionen belegen zu können.
6. Den richtigen PC für den richtigen Nutzer. Unterschiedliche PCs verbrauchen auch unterschiedlich viel Strom. Man könne schon viel Energie sparen, wenn man Konfiguration und Kapazität der Rechner dem jeweiligen User anpasse, erklärt Gartner. Neuere Rechner seien zunehmend effizient, dies sei aber noch kein Grund, ältere PCs vor der Zeit abzulösen.
7. Entsorgung. Wohl das unangenehmste Thema, weil es zusätzliche Kosten verursachen kann. Zurzeit besonders ärgerlich, weil die Wirtschaftskrise die Recycling-Märkte stark in Mitleidenschaft gezogen hat. Unternehmen sollten Gartner zufolge ihre Umweltprinzipien und potenziellen Kosten sorgfältig abwägen.
Quelle: http://www.computerworld.ch/aktuell/news/47905/
Strom und Gas: 10 Tipps zum Versorgerwechsel
Mai 1, 2009 von sparlatanEine Studie zeigt: Die Gasversorger senkten ihre Tarife nur halb so stark, wie dies nach dem Ölpreis-Verfall möglich wäre. Verbraucherschützer raten deshalb zum Anbieterwechsel. Zehn Tipps für den Wechsel des Strom- und Gasversorgers.
Was Verbraucher schon lange geahnt haben, hat eine kürzlich vorgelegte Studie bestätigt: Die Gasversorger senkten die Tarife nur halb so stark, wie dies nach dem rasanten Ölpreis-Verfall möglich wäre. Der Gaspreis ist mit zeitlicher Verzögerung an den Ölpreis gekoppelt. Verbraucherschützer raten deshalb nicht nur zum Energiesparen im Haushalt, sondern zum Anbieterwechsel. Energieexperte Peter Blenkers von der Verbraucherzentrale NRW: „Kunden sollten Preise vergleichen und wechseln, eventuell auch in einen günstigeren Tarif desselben Anbieters.“ Ein Wechsel lohne sich bei Gas und Strom. So hätten sich bislang erst zehn Prozent der Haushalte für einen neuen Stromanbieter entschieden. Blenkers: „Das bedeutet, dass der Großteil im ungünstigsten Tarif, nämlich der Grundversorgung, vertraglich gebunden ist.“
Doch wer sich aufmacht, Licht in den Tarifdschungel zu bringen, verliert sich meist schnell im Dickicht: Da gibt es Strompakete, 12-Monate-Vorkasse, Bonussysteme, Kautionen, Preisgarantien. Also erst mal beim alten Anbieter Widerspruch einlegen, um Zeit zu gewinnen? „Das macht überhaupt keinen Sinn“, sagt Dagmar Ginzel vom Verbraucherportal Verivox. Vor Gericht habe ein Widerspruch heutzutage kaum Bestand. Grund: Der Wettbewerb auf dem Strommarkt sei mittlerweile so ausgeprägt, dass jeder unzufriedene Kunde den Anbieter wechseln könne. „Wenn ich mit dem Butterpreis in einem Supermarkt unzufrieden bin, kann ich mich ja auch nicht beschweren, sondern muss woanders einkaufen“, so Ginzel. Stattdessen fordert sie Mut zum Wechsel.
Besonders günstig sind laut Verivox Vorkasse-Modelle. Bei diesen Tarifen zahlt der Kunde meist ein Jahr im Voraus die gesamte Rechnung, erhält dafür aber einen deutlichen Rabatt auf den Strompreis. Der Nachteil: Geht ein Anbieter pleite, ist das Geld in der Regel weg – weshalb Verbraucherzentralen davor warnen. Ginzel sieht das differenzierter: „Wenn alt eingesessene Stadtwerke wie die Pfalzwerke oder die Stadtwerke Heidenheim dahinter stecken, kann man mit Vorkasse eigentlich nichts falsch machen.“ Bei Vorkasse-Modellen müssen man eben genau prüfen, ob der Anbieter seriös ist.
Wichtig sind laut Verivox zudem eine Preisgarantie von möglichst einem Jahr, eine kurze Kündigungsfrist und eine moderate Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Viele große Versorger – darunter auch die RWE Rhein-Ruhr und die Rhein-Energie – bieten auch Sondertarife an, beispielsweise wenn Verträge online abgeschlossen werden.
Im Folgenden beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Wechsel des Strom- und Gasanbieters.
1. Wie viel kann ich beim Gaspreis sparen?
Je nach Stadt, Gemeinde und Kreis sehr unterschiedlich, da nicht alle Anbieter überall liefern. Beispiel Köln: Wer 20000 Kilowattstunden pro Jahr verbraucht, zahlt bei der Gasag 1219,89 Euro im Jahr – bei der Rhein-Energie im Tarif fairOnline Erdgas hingegen laut Verivox 1285,45 Euro (siehe Tabelle Gaspreise im Vergleich).
2. Wie viel kann ich beim Strompreis sparen?
Auch hier gilt: Die Ersparnis ist von Gemeinde zu Gemeinde oft sehr unterschiedlich. Hier hilft nur ein Preisvergleich im Internet (siehe Kasten „Hier sparen Sie“). Beispiel Köln: Bei einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden zahlt der Kunde bei energieGut im Tarif „HalloSpar!“ 802,29 Euro pro Jahr. Der günstigste Tarif von Rhein-Energie folgt laut Verivox erst auf Rang 33, hier sind pro Jahr 894,30 Euro im Vertrag „fairOnline Strom“ fällig. Bezieht man Tarife mit Vorkasse mit ein, dann kann der Verbraucher noch mehr sparen: Bei der Flexstrom AG zahlt man mit Tarif „Frühling 3600er“ nur 614,68 Euro. In diesem Paket kauft der Kunde 3600 Kilowattstunden fest ein. Ein Minderverbrauch wird jedoch nicht erstattet, und der Mehrverbrauch wird natürlich zusätzlich berechnet – mit immerhin stolzen 24,90 Cent je Kilowattstunde.
3. Wer kann wechseln?
Den Stromversorger kann praktisch jeder Haushalt wechseln. Beim Gas sieht es etwas anders aus, weil der Verbrauch meist vom Vermieter über die Nebenkosten abgerechnet wird. Hauseigentümer haben es hier einfacher. Mieter könnten sich aber zusammenschließen und eventuell den Vermieter davon überzeugen, einen Tarif bei einem günstigeren Gasversorger abzuschließen.
4. Wie läuft der Wechsel ab?
Die Unterschrift unter den Vertrag genügt. Den Rest erledigt der neue Versorger: Er kündigt den Vertrag beim bisherigen Anbieter und regelt die nötigen Formalitäten. Für den neuen Vertrag sind neben den persönlichen Daten folgende Angaben notwendig: Zählernummer, Zählerstand, gewünschter Liefertermin, Name des örtlichen Versorgers, Kundennummer. Viele Menschen scheuen nach wie vor den Anbieter zu wechseln, da sie Angst davor haben welche Kosten auf sie zukommen könnten. Grundsätzlich kostet den Verbraucher der Wechsel keinen Cent.
5. Wie schnell komme ich aus meinem Vertrag heraus?
Wer noch nie den Versorger gewechselt hat, kann zum Ende des jeweils nächsten Monats kündigen. Wer zum wiederholten Mal wechselt, muss sich an die Fristen seines jeweiligen Vertrags halten. Nur bei einer Preiserhöhung hat jeder Kunde das Recht auf eine sofortige Kündigung. Da die Preise ständig in Bewegung sind, empfehlen Verbraucherschützer eine Vertragslaufzeit von höchstens einem Jahr.
6. Kann ich plötzlich ohne Strom oder Gas dastehen?
Nein. Der lokale Versorger ist gesetzlich verpflichtet, alle Haushalte zu versorgen – auch wenn sie nicht mehr Vertragspartner sind. Selbst wenn der neue Anbieter Pleite geht, muss der örtliche Versorger einspringen. Er darf dann aber auch wieder seinen eigenen Preis für den gelieferten Strom verlangen.
7. Kann ich zum alten Versorger zurück?
Das ist kein Problem. Die Rückkehr ist ein Wechsel wie jeder andere auch. Nur die Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten beim aktuellen Versorger müssen eingehalten werden.
8. Darf ein Grundversorger so einfach die Preise erhöhen?
Das ist zulässig. Der Versorger muss einen Basistarif anbieten und damit die Grundversorgung garantieren. Neben dem Basistarif kann der Anbieter auch unterschiedliche Sondertarife anbieten. Und wie er die gestaltet, ist allein seine Sache.
9. Welche Fallen gibt es?
Zur Vorsicht rät Dagmar Ginzel bei Strompaketen, bei denen der Verbraucher für eine Pauschale eine bestimmte Anzahl von Kilowattstunden kauft. Was auf den ersten Blick günstig aussieht, kann teuer werden, dann nämlich, wenn man mehr verbraucht als geplant. Jeder zusätzliche Stromverbrauch muss für einen hohen Preis dazugekauft werden, wer weniger verbraucht, bekommt jedoch nichts zurückerstattet.
10. Wie lange dauert ein Wechsel?
Der Zeitraum bis zum endgültigen Wechsel ist je nach Anbieter unterschiedlich, in der Regel ergibt sich aber ein Zeitraum von sechs bis zehn Wochen. Die Umstellung erfolgt jeweils zum Monatsanfang. Für den Kunden ergibt sich nur eine Änderung: Er erhält die Rechnung von einem anderen Unternehmen. Wer den Umzug mit einem Wechsel verknüpfen will, sollte sechs bis acht Wochen vorher den neuen Vertrag abschließen. Falls nichts unternommen wird, besteht mit Einzug automatisch ein Liefervertrag mit dem Grundversorger zu dessen Standardtarif.
Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1240406284428.shtml
Kühlschrank: Abtauen spart Strom
Mai 1, 2009 von sparlatanDer Kühlschrank ist einsamer Rekordhalter unter den Haushaltsgeräten. Für kein anderes Utensil sind mehr Energiespartipps zu finden. Da gibt es die offensichtlichen wie: Kaufen Sie ein Gerät der Effizienzklasse A. Stellen Sie den Kühlschrank nicht neben der Heizung auf und nicht in die Sonne. Stellen Sie keine heißen Speisen hinein und lassen Sie die Tür nicht unnötig lange offen. Ein großer Kühlschrank verbraucht weniger Energie als zwei kleine. Klar – aber bei dem Gerät, das bis zu 20 Prozent der Energie im Haushalt verbraucht, sei daran kurz erinnert. Energie spart auch, wer kein Eis an den Kühlschrankwänden duldet. Denn das isoliert die Kühlelemente. Die müssen stärker kühlen, um die Temperatur konstant zu halten. Deshalb: Regelmäßiges Abtauen spart Strom. Zudem muss es im Kühlschrank nicht eiskalt sein. Sieben Grad Celsius reichen. Drinnen gibt es dann auch unterschiedliche Klimazonen. Unten ist es mit etwa zwei Grad am kältesten, oben sind es acht Grad.
Quelle: sueddeutsche.de
Für 79 Euro: Bedarfsausweis online mit Vorschau erstellen!
April 18, 2009 von sparlatanSeit einigen Tagen bietet www.energieausweis-vorschau.de für den bedarfsorientierten Energieausweis auch ein Onlineformular an, in dem Eigentümer den Energiepass vergleichsweise einfach und schnell anlegen können. Vor Abschluss der Bestellung wird eine Vorschau des Formulars angezeigt, in der die wesentlichen Daten des Bedarfsausweises näherungsweise angegeben werden. Die abschließende Prüfung und Erstellung des Bedarfspasses erfolgt durch einen berechtigten Aussteller nach Bestellung. Der Energieausweis wird in der Regel innerhalb von 3 Werktagen versendet und kostet 79 Euro incl. MwSt. und Versand.
Weiterhin kann aber auch das Faxformular für den Bedarfsausweis abgerufen werden. Diesen Service bietet u.a. www.energiepass-online-bestellen.de an
Ein Jahr Energieausweis: Interview mit Energieausweis-vorschau.de
April 3, 2009 von sparlatanSeit ca. einem Jahr gibt es den Energieausweis, im Juli vergangenen Jahres wurde er für die ersten Gebäude Pflicht, mit dem Jahreswechsel für alle Wohngebäude. Wir sprachen mit Gero Skibba vom Portal energieausweis-vorschau.de über die Erfahrungen des vergangenen Jahres und den Ausblick auf 2009.
Herr Skibba, wie haben Sie als Anbieter von Online-Energieausweisen das vergangene Jahr erlebt. Wie hat sich die Resonanz auf den Energieausweis entwickelt?
Das vergangene Jahr war natürlich sehr aufregend für uns. Wir sind mit unserem Angebot weit vor dem 1. Juli 2008 gestarten, an dem der Energieausweis für viele Gebäude Pflicht wurde. Wir haben die ersten Monate des Jahres bewusst genutzt, um Hauseigentümer auf www.energieausweis-vorschau.de vorab umfassend über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und technischen Hintergründe zu informieren. Die Resonanz der Nutzer war überwältigend gut. Wir sind ja kein ausgesprochener Billiganbieter und setzen trotz Onlinebearbeitung auf den intensiven Kontakt mit unseren Kunden, ob telefonisch oder per mail. Die Bestellungen haben sich rasant entwickelt und letztlich auch unsere Erwartungen übertroffen.
Ist da inzwischen ein Nachlassen zu spüren? Schließlich ist der Verbrauchsausweis, den Sie online anbieten, nicht mehr für alle Häuser zulässig.
Natürlich gab es mit dem Stichtag 30.9.2008 (Auslaufen der Wahlfreiheit für bestimmte Gebäude, d.Red.) einen Schnitt. Wir hatten aber in den Wochen davor eine wahre Bestellflut zu bearbeiten. Auf die geänderten Bedingungen haben wir reagiert und bieten inzwischen auch den bedarfsorientierten Energieausweis (Bedarfsausweis) zu einem sehr günstigen Preis an. Zusätzlich kann bei uns auch der Energieausweis für Nichtwohngebäude online bestellt werden.
Der Bedarfsausweis ist doch relativ aufwendig und erfordert eine Vor-Ort-Begehung?
Die Energieeinsparverordnung lässt ausdrücklich auch ein vereinfachtes Verfahren für den Bedarfsausweis zu, bei dem der Eigentümer die notwendigen Daten bereitstellt. Damit ist auch eine Online-Lösung möglich, die wir in den nächsten zwei Wochen anbieten werden. Aber auch jetzt können Eigentümer auf unserer Seite schon einen einfachen Erfassungsbogen anfordern, ausfüllen und zurückfaxen oder -mailen. Sie erhalten dann den Bedarfsausweis innerhalb weniger Tage.
Wie sehen Sie die Akzeptanz des Energieausweises bei Eigentümern und Mietern?
Sie entwickelt sich gut, ganz eindeutig. Es gibt natürlich noch große Informationsdefizite bei den Eigentümern, insbesondere bei der Frage, welcher Energieausweis für welches Gebäude möglich ist. Bei den Mietern bzw. Kaufinteressenten gibt es noch große Hemmungen, den Ausweis wirklich zu verlangen. Aber wir sind generell optimistisch und glauben, dass der Ausweis sich noch in diesem Jahr in der Breite etablieren wird.
Wie können sich Betroffene bei Ihnen Rat holen?
Zunächst einmal können Sie mit uns direkt in Kontakt treten. Wir wünschen uns das ausdrücklich. Zusätzlich bieten wir ein Online-Forum auf energieausweis-vorschau.de an, in dem Experten nicht nur zum Energieausweis informieren sondern auch zu Energiesparmöglichkeiten und Modernisierungsoptionen. Wir führen hier auch regelmäßige Expertenchats durch.
Herr Skibba, vielen Dank für das Interview.
Geschirrspülmaschine an Warmwasser anschließen
März 25, 2009 von energiepassDarf man den Geschirrspüler an die Warmwasserleitung anschließen und bringt das überhaupt etwas?
Zunächst einmal ist es allgemein korrekt, die Geschirrspülmaschine an den Kaltwasseranschluss anzuschließen. Die meisten (oder eigentlich alle) Geräte können aber auch an den Warmwasseranschluss angeschlossen werden (oft gibt es auch einen entsprechenden Hinweis in den Geräteunterlagen).
Eine generelle Empfehlung zum Anschluss an die Warmwasserleitung kann ich aber nicht geben, weil das nicht in jedem Fall zu Einsparungen führen wird.
Wird zum Beispiel das Warmwasser zentral oder dezentral mit Elektroenergie (Durchlauferhitzer oder E-Boiler) bereitet, dann macht eine solche Maßnahme überhaupt keinen Sinn. Bei zentraler Warmwasserbereitung auf Basis einer modernen Kesselanlage oder Gastherme kann man schon erheblich Energiekosten sparen, weil die Warmwasserbereitung mit Gas oder Öl trotz der Wärmeverluste in Speicher und Rohrleitungen immer noch günstiger ist als mit Strom im Geschirrspüler. Eindeutig zu bevorzugen ist der Warmwasseranschluss, wenn z.B. eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung intalliert ist, denn da bekommt man die Wassererwärmung (fast) zum Nulltarif.
Bedarfsorientierter Energieausweis: Online schon ab 79 Euro
März 11, 2009 von sparlatanAb sofort können Hauseigentümer auch den bedarfsorientierten Energieausweis (Bedarfsausweis) online bestellen. Das Energieausweis-Portal www.energiepass-online-bestellen.de nutzt hierfür das Verfahren zur vereinfachten Datenerfassung nach EneV 2007. Damit können Eigentümer wichtige Gebäudedaten auf einfache Weise übermitteln und schnell, sicher und preisgünstig einen bedarfsorientierten Energieausweis erhalten.
Der Preis für den Bedarfsausweis beträgt 79,00 € incl. MwSt. und Versand.
Sie können bequem per Rechnung bezahlen und haben ein einmonatiges Rückgaberecht.
Das Angebot zum bedarfsorientierten Energieausweis finden Sie auf den Seiten von:
www.energiepass-online-bestellen.de
unter “Bedarfsausweis”
Geschirrspüler an Warmwasser anschließen?
März 11, 2009 von energiepassDieser Energiespar-Tipp wird ja häufig genannt…aber nur sehr selten wirklich umgesetzt.
Bringt der Anschluss an die Warmwasserleitung wirklich Einsparungen. Und warum geben dann die Gerätehersteller in ihren Installationsanweisungen stets an, dass die Spülmaschine an das Kaltwasser anzuschließen ist?
Also zunächst einmal ist es generell richtig, die Geschirrspülmaschine an den Kaltwasseranschluss anzuschließen. Die meisten (oder eigentlich alle) Geräte können aber auch an den Warmwasseranschluss angeschlossen werden (oft gibt es auch einen entsprechenden Hinweis in den Geräteunterlagen).
Eine generelle Empfehlung zum Anschluss an die Warmwasserleitung kann deshalb nicht gegeben werden, weil das nicht in jedem Fall zu Einsparungen führt.
Wird zum Beispiel das Warmwasser zentral oder dezentral mit Elektroenergie (Durchlauferhitzer oder E-Boiler) bereitet, dann macht eine solche Maßnahme überhaupt keinen Sinn. Bei zentraler Warmwasserbereitung auf Basis einer modernen Kesselanlage oder Gastherme wird es in der Regel Sinn machen, weil die Warmwasserbereitung trotz der Wärmeverluste in Speicher und Rohrleitungen immer noch günstiger ist als mit Strom im Geschirrspüler. Eindeutig zu bevorzugen ist der Warmwasseranschluss, wenn z.B. eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung intalliert ist, denn da bekommt man die wassererwärmung (fast) zum Nulltarif.


